Versandkostenfrei bestellen ab einem Bestellwert von 99€.

Die emotionale Geschichte der Jagd.

Die emotionale Geschichte der Jagd.


3 Minuten zu Lesen

Von der Höhlenmalerei zum Instagram-Channel.

Es gibt viele Witzeleien über das älteste Gewerbe der Menschheit. Aber genau betrachtet, dürft die Jagd dann doch noch älter sein – denn bekanntlich kommt erst das Fressen und dann die, vielleicht zweifelhafte, Moral. Spätestens seit der Bändigung des Feuers kam durch die Jagd nicht nur schmackhaftes, sondern eben auch enorm nahrhaftes Fleisch auf den Tisch. 

So verwundert es dann nicht, dass die ältesten Kunstwerke der Menschheit sich ausgerechnet mit diesen beiden Themen menschlicher Existenz beschäftigen.

Höhlenmalerei von jagdlichen Szenen

Abbildung 1 Replica von Lascaux, 31.000 v. Ch.

Dabei ist die Faszination unserer Cro-Magnon-Vorfahren noch heute nachvollziehbar. Denn was sind unsere Social Media-Bilder anderes als die Höhlenmalereien der Altvorderen? Am Ende sind wir unseren Urahnen vielleicht näher, als wir dnken. Es bleibt natürlich die Frage, was die Steinzeitkünstler wohl mit Stift, Papier und einem Social-Media-Account alles produziert hätten. 

 

Der Drang, das auf der Jagd Erlebte künstlerisch zu verarbeiten, überspannt somit die Zeiten. Wie schon die Bilder unserer Urahnen, sind auch die Fotos, die von heutigen Jägern auf Facebook und Instagram geteilt werden, erfüllt von Respekt gegenüber den Tieren, die gejagt werden. Ob Jagdbilder so beliebt sind, weil sie an etwas sehr Urtümliches anrühren, oder weil sie schlicht ästhetisch sind, lässt sich kaum abschließend sagen. Aber allein die Erkenntnis, dass Darstellungen der Jagd Künstler zu allen Zeiten inspiriert haben, zeigt, dass die Jagd mehr ist als nur die älteste Quelle für leckeres Fleisch.

Bild vom Instagram Kanal von Wildschytz

 

Unsere Begeisterung für Wild geht weit tiefer als die oberflächliche Lust am Genuss. Denn auch wenn heute keine Opfergaben an Jagdgöttinnen wie Skadi oder Artemis erbracht werden, ist Wildfleisch keine Küchenzutat wie jede andere. Ganz im Gegensatz zum Supermarkt-Konsumenten der Moderne sind sich Jäger absolut bewusst darüber, woher ihr Fleisch kommt. Wer sein Hackfleisch für 3 Euro aus dem Kühlregal genießen möchte, muss dazu schon alle Gedanken zu den Produktionsbedingungen ausblenden. Ganz im Gegensatz zu den Genießern von Wildfleisch, das im Einklang mit dem Wald entsteht und erjagt wird.

 

Uns jedenfalls fasziniert das Denkmal, das unsere steinzeitlichen Vorfahren dem Wild, von dem sie gelebt haben, in den Höhlen von Lascaux gesetzt haben. Die Bilder atmen auch nach über 30.000 Jahren noch den Respekt und das Mitgefühl ihrer Zeichner gegenüber den Tieren des Waldes. So begegnen auch wir Wildschytzen den Tieren entlang der gesamten Kette vom Wald bis zu Ihrer Haustür: mit Respekt!

 

« Zurück zum Blog