Neue Termine zur Wild- & Pilzwanderung in Karlsruhe

Reh


Rehwild ist geschmacklich sicher der König des Waldes. Mögen Grafen und Fürsten auf Hirschjagd gehen, bleibt uns das Reh. Denn Rehe sind nicht nur das größte Wild, das die Namenspaten des Wildschytzen von Jennerwein bis Girgl vom Schliers allein erlegen und verwerten konnten, sie sind auch geschmacklich das feinste und zarteste, dass der Wald zu bieten hat. Diesen feinen Geschmack verdanken wir nicht nur der Nahrung des Rehwilds aus Wildkräutern, Moosen und Gräsern sondern auch ihren Lebensgewohnheiten. Anders als Schwarz und Rotwild suhlt sich das Reh nicht in seinen selbstgegrabenen Kuhlen und wird dadurch auch nie muffig oder rass. Durch die Lebensweise in freier Wildbahn, mit extensiver Bewegung im Wald ist das Reh sowohl besonders mager als auch zart. Denn sein Fleisch ist von feinstem intramuskulärem Fett durchwirkt, dass ihm sowohl seinen nussigen Geschmack als auch seine butterzarte Textur verleiht.