









Zertifikatslehrgang Pilzführer
inkl. MwSt.

Das lernst du in 12 Monaten

Zwei Abende pro Woche
Theorie
Montags und mittwochs um 19:30 Uhr online, entspannt neben Job und Familie. Zwei Vorlesungen pro Woche, über 70 Stunden im Jahr. Jede Vorlesung gibt es als Aufzeichnung, du verpasst also nichts.
Mittwochs: Artenkenntnis der Pilze mit Joshua Ferenczy
- Taxonomie der Pilze und Bestimmungsmerkmale
- Systematische Betrachtung der Gattungen und ihrer Arten
- Sporenabdruck, Mikroskopie und chemische Reaktionen
- Pilztoxine und Vergiftungssyndrome erkennen
Montags: Recht, Naturschutz & Pädagogik mit Gerd Kotoll
- Haftung, Versicherung und Verzehrfreigabe
- Sammel- und Betretungsrecht, Natur- und Artenschutz
- Didaktik einer Wanderung & Gruppen führen: Dynamik, Sicherheit, Umgang mit Störungen
- Einblicke in die Heilpilze

15 Tage draußen, über 70 Stunden
Praxis
Pilzbestimmung lernt man nicht am Bildschirm, die Pilze muss man real im Wald kennenlernen. Darum besuchst du unsere tiefgehenden Pilzseminare vor Ort und bist bei unseren laufenden Erlebnissen dabei.
Deine Termine wählst du frei mit Seminaren in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Heidelberg, Augsburg, Hannover, Leipzig und weiteren Städten, Pilzwanderungen an über 50 Standorten deutschlandweit.
- 🍄 4 Pilzseminare für Fortgeschrittene am Wochenende im Herbst
- 🥾10 Pilzwanderungen übers Jahr verteilt, in verschiedenen Jahreszeiten und Waldtypen
- 🌿1 Exkurs in die Wildkräuter, weil deine Gäste auch fragen, was neben dem Pilz wächst

Abschluss & danach
Dein Zertifikat ist erst der Anfang.
Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung bist du Zertifizierter Pilzführer (Wildschytz).
Damit kannst du eigene Pilzwanderungen anbieten, Korbkontrollen durchführen und Verzehrfreigaben erteilen. Der Abschluss wird von vielem Volkshochschulen und zahlreichen regionalen und überregionalen Bildungsträgern als Qualifikationsnachweis akzeptiert.
Auf Wunsch nehmen wir dich anschließend als Wildschytz-Guide auf angebunden an unsere Guide-Community, unser Buchungsnetzwerk, unsere Standorte und unsere Gäste. Jeder Absolvent bekommt dafür das Angebot eines Bewerbungsgesprächs.
Kostenlos KennenlernenDas kannst du nach zwölf Monaten
👉 Tiefgreifendes Pilzwissen
Du bestimmst auch die heiklen Fälle sicher aber gehst souverän mit den Grenzen deines Wissens um.
Nicht „das könnte ein Champignon sein“, sondern die Art, die Merkmale, der Doppelgänger und der Grund, warum du dir sicher bist. Du erkennst Vergiftungssyndrome und weißt, was zu tun ist.
👉 Leitung von Pilzwanderungen
Du planst eine Wanderung mit Spannungsbogen, kennst Haftung und Versicherung, und weißt, was du sagen darfst, wenn jemand dich fragt, ob er den Pilz essen kann und was nicht.
Am Ende sind deine Teilnehmer begeistert, sicher und umweltverträglich unterwegs.
👉 Ermöglicht Arbeit und Selbstständigkeit in dem Bereich
Raus aus dem Büro, rein in den Wald.
Du gehst nicht mit einer Idee raus, sondern mit einem Plan der Arbeit oder Selbstständigkeit in dem Bereich ermöglicht. Und wenn du willst, mit einem Bewerbungsgespräch bei uns.
Drei Teilnehmerinnen mit Job, Alltag und ganz unterschiedlichem Startpunkt.
Was nach zwölf Monaten wirklich passiert

„Heute esse ich meine Speisepilze, ohne sie noch mal kontrollieren zu lassen.“
Ich weiß, dass ich sie sicher bestimmen kann, und wenn ich unsicher bin, weiß ich, wo ich nachschlage. Seit dem Zertifikat habe ich vier eigene Führungen gemacht, vorher hatte ich noch nie Erwachsenengruppen angeleitet.
Kathrin Brade, Erzieherin aus Stuttgart · zertifizierte Pilzführerin

"Pilze gibt es das ganze Jahr. Jetzt weiß ich das, und jetzt finde ich die auch."
Ich gehe deutlich aufmerksamer durch den Wald und sehe Pilze, die ich vorher gar nicht bemerkt habe. Der ganze Wald hat sich für mich verändert.
Andrea Winkler, Geschäftsführerin aus Düsseldorf · Teilnehmerin Pilzführer 2025/26

„Heute ist der Wald für mich ein Wimmelbild.“
Meine größte Frage war, ob ich das in meinen Alltag eingebaut kriege. An den zwei Abenden waren die Kinder bettfertig, meistens hat es geklappt. Heute bin ich sehr stolz auf mich und mutiger geworden.
Silke Penth, Sachbearbeiterin aus Blieskastel · zertifizierte Pilzführerin
Deine Dozenten

Mittwochs: Artenkenntnis der Pilze
Joshua Ferenczy
Joshua (30) promoviert zum Thema Pilze und ist freiberuflich mykologisch tätig.
Er ist geprüfter Pilzsachverständiger und Feldmykologen (Stufe 2, DGfM) und ist seit Jahren selbst mit viel Freude als Pilzführer im Wald unterwegs.
In seiner wöchentlichen Vorlesung lernst du, Arten sicher anzusprechen: Taxonomie der Pilze, Bestimmungsmerkmale, Gattungen,, Arten, Toxine, Vergiftungssyndrome.

Montags: Recht, Naturschutz & Pädagogik
Gerd Kotoll
Gerd (55) führt seit vielen Jahren Menschen in die heimische Natur. Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer des Naturparks Lüneburgerheide, Naturerlebnis-Guide der Loki-Schmidt-Stiftung, ausgebildeter PilzCoach (DGfM) und seit 2023 einer der aktivsten Guides bei Wildschytz mit über 250 geführten Wanderungen.
Bei ihm lernst du das, woran Quereinsteiger scheitern: unterhaltsam und rechtssicher führen, wissen was du sagen darfst und was nicht, und eine Gruppe so durch den Wald bringen, dass sie Freude hat und gerne wiederkommt.

Für die 15 Tage drauße
Unsere Wildschytz-Guides
Über 250 Wildschytz-Guides an mehr als 60 Standorten in ganz Deutschland gehen mit dir in die Praxis. Sie kommen aus Mykologie, Biologie, Geologie, Pharmazie, Heilpraxis verbunden durch die Liebe zur Natur direkt vor der Haustür.
Die Pilzseminar für Fortgeschrittene werden von Zertifizierten Pilzführern (Wildschytz) oder gleichwertig qualifizierten Guides (z.B. PSV, DGfM) geleitet.
Zertifizierter Pilzführer (Wildschytz)
Ein Zertifikat, dessen Prüfungsordnung du vorher lesen kannst
Am Ende der zwölf Monate stehen eine theoretische und eine praktische Prüfung. Was dort verlangt wird, steht schwarz auf weiß in unserer Prüfungsordnung, öffentlich, vor deiner Anmeldung, ohne Registrierung. Wir finden: Wer ein Zertifikat vergibt, sollte sagen können, wofür.
Keine Sorge vor der Prüfung: Joshua und Gerd bereiten dich ein ganzes Jahr lang gezielt darauf vor, in Theorie und Praxis. Und wenn etwas nicht klappt, kannst du wiederholen.
Häufige Fragen zur Ausbildung
Zwölf Monate Ausbildung sind eine Entscheidung, da will man vorher wissen, worauf man sich einlässt. Hier sind die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, ehrlich beantwortet. Ist deine nicht dabei, buch dir ein kurzes kostenloses Gespräch.
Brauche ich Vorkenntnisse?
Nein. Wir starten bei den Grundlagen bei Taxonomie und Bestimmungsmerkmalen, nicht bei Gattungen und Arten. Die meisten Teilnehmenden kommen aus ganz anderen Berufen: Büro, Pflege, Handwerk, Erziehung.
Was du mitbringen solltest, ist Freude am Wald und die Bereitschaft, ein Jahr lang dranzubleiben. Wer schon jahrelang sammelt, hat beim Artenwissen einen Vorsprung, bei Recht, Haftung und Gruppenführung fängt er genauso bei null an wie alle anderen.
Wie viel Zeit muss ich wirklich einplanen?
Zwei Abende pro Woche, montags und mittwochs von 19:30 bis etwa 20:30 Uhr. Dazu kommen die 15 Praxistage, die du dir übers Jahr frei einteilst, und etwas Zeit für Nachbereitung und Prüfungsvorbereitung.
Das ist bewusst mehr als bei den meisten Anbietern: Pilzbestimmung braucht Wiederholung, und zwei Vorlesungen pro Woche sind der Grund, warum du am Ende über 70 Stunden Unterricht hast statt eines Wochenendes. Die Ausbildung ist so gebaut, dass sie neben einem Vollzeitjob funktioniert.
So hat es Andrea gemacht, Geschäftsführerin aus Düsseldorf: „Mein Sohn hat genau montags und mittwochs Basketball. Einen Abend hat mein Mann übernommen, am anderen bin ich nach dem Training heim, habe die Vorlesung angeschaut und direkt meine Fragen gestellt.“
Was passiert, wenn ich eine Vorlesung verpasse?
Nichts. Jede Vorlesung wird aufgezeichnet und steht dir dauerhaft zur Verfügung.
Du holst sie nach, wann es passt und kannst sie später jederzeit noch einmal ansehen, wenn du ein Thema vor deiner eigenen Führung auffrischen willst.
Wann geht es für mich los?
Bis zum 30. November - Sofort.
Du musst nicht auf einen Kursbeginn warten: Mit deiner Anmeldung bekommst du Zugang zu allen Vorlesungen des Lehrgangsjahrs, das Willkommenspaket geht am selben Tag raus, und du kommst direkt in die Teilnehmergruppe mit Tobias, Fabian und dem Wildschytz-Team.
Die Live-Vorlesungen des Lehrgangsjahrs 2026/27 laufen seit September alle bisherigen stehen dir ab sofort im Zugang zur Verfügung, und ab der nächsten Vorlesung bist du live dabei. Und weil gerade Pilzsaison ist, kannst du schon am nächsten Wochenende zu deinem ersten Praxistag in den Wald.
Anmelden kannst du dich noch bis zum 30. November. Danach beginnt das nächste Lehrgangsjahr erst im September 2027.
Wo finden die Praxistage statt?
Die Pilzseminare am Wochenende in Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Heidelberg, Augsburg, Hannover, Leipzig und weiteren Städten. Die Pilzwanderungen an über 50 Standorten deutschlandweit.
Du buchst dir die Termine selbst aus dem laufenden Programm alle im Kurspreis enthalten und wählst dabei die Standorte, die für dich am besten erreichbar sind. Für jeden Termin stehen mehrere Daten zur Auswahl.
Ist der Abschluss staatlich anerkannt?
„Pilzführer“ und "Pilzsachverständiger" sind in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung es gibt also keine staatliche Anerkennung, bei keinem Anbieter.
Du erhältst das Zertifikat „Zertifizierter Pilzführer (Wildschytz)“, das gegenüber Gästen, Kooperationspartnern und Einrichtungen nachweist, was du gelernt hast.
Unser Lehrgang wird von vielen Volkshochschulen und zahlreichen regionalen und überregionalen Bildungsträgern als Qualifikationsnachweis akzeptiert.
Was in der Praxis zählt, ist deine Qualifikation in Artenkenntnis, Recht und Sicherheit und genau die belegt dein Zertifikat.
Wie läuft die Prüfung ab und was, wenn ich durchfalle?
In zwei Teilen: einer theoretischen Prüfung über die Vorlesungsinhalte und einer praktischen Prüfung am Fundstück. Was genau verlangt wird, steht in unserer öffentlichen Prüfungsordnung, die du schon vor der Anmeldung lesen kannst.
Was kostet der Lehrgang?
Der Lehrgang kostet regulär 4.495€. Aktuell zahlst du 3.495 € und sparst 1.000 €.
Es gibt zwei Möglichkeiten zu bezahlen: Einmalzahlung mit 3.495 €, oder 795 € Anzahlung plus 24 Monatsraten à 140 €, gesamt 4.155 €.
Alles ist enthalten: alle Vorlesungen, alle 15 Praxistage, Lehrmaterial, Willkommenspaket, Prüfung und Zertifikat. Es kommen keine weiteren Kosten dazu außer deiner Anfahrt zu den Praxistagen.
„Am meisten gezögert habe ich wegen der Kosten, und ich kannte Wildschytz nicht. Die anderen Schulen kannte ich aber auch nicht. Überzeugt hat mich am Ende die Flexibilität.“ Andrea Winkler, Geschäftsführerin aus Düsseldorf

Unser Lehrgang im Überblick
- 12-monatige hybride Ausbildung rund um Pilzkunde, Artenkenntnis und Pädagogik, die teils Online und teils vor Ort stattfindet.
- Immer Montag & Mittwoch 19:30 Uhr Online-Vorlesung sowie 15 Praxistage im Jahr im Wald inklusive Lehrmaterialien, Aufzeichnungen und Prüfung.
- Die theoretischen Inhalte aus den Vorlesungen werden gemeinsam direkt im Gelände angewendet und durch praktische Bestimmungsübungen nachhaltig vertieft.

Über uns
Tobias & Fabian
Wir sind Tobias und Fabian, die Gründer von Wildschytz.
In den vergangenen sechs Jahren haben wir unser Wissen über Pilze und Wildkräuter mit tausenden Menschen geteilt und dabei unseren Weg aus dem Büro hinaus in den Wald gefunden.
Mit unserem Zertifikatslehrgang geben wir dieses Wissen nun weiter und laden dich ein, diesen Weg gemeinsam zu gehen.

„Nach einer Wildschytz-Wanderung hat mir der Guide im Gespräch sehr Mut gemacht. Meine Fragen waren: Krieg ich das in meinen Alltag eingebaut, und ist das finanziell machbar? Am Ende hat die Pro-Seite klar gewonnen, und ich habe mir einen Ruck gegeben.“
Silke Penth, Sachbearbeiterin aus Blieskastel · zertifizierte Pilzführerin
Kostenlos Kennenlernen
